Häufig geben wir vor, unsere Heimatstadt in und auswendig zu kennen. Es scheint so, als gebe es kein Gässchen, keine Ecke unserer täglichen Umgebung, welche uns nicht bekannt und unentdeckt geblieben ist. Ein Trugschluss. Denn meist bedarf es nur einer Schärfung der Wahrnehmung, um die Schönheit und Vielfalt der eigenen Heimat zu erkennen. Dann ist der Baum auf der anderen Straßenseiten z.B. nicht bloß ein ganz gewöhnlicher Baum, sondern wird in seiner individuellen Form und einzigartigen Baumrindenstruktur wahrgenommen. So wimmelt es vor der eigenen Haustür nur so von Unmengen an außergewöhnlichen Formen und interessanten Mustern. Man muss nur die Augen offen halten…
Auffälligkeiten auf meinem Spaziergang
… und diese im besten Fall fotografisch festhalten. Auf dem Spaziergang durch meinen Wohnort ist mir folgendes ins Auge gesprungen:
Anwendung in der Schule
Hieraus kann ein Projekt für eine Schülergruppe entwickelt werden. Die Schüler bekommen die Aufgabe, jegliche Muster, Strukturen und Formen, die sie in ihrer natürlichen Umgebung entdecken, zu fotografieren.
Diese Fotos werden in einem weiteren Schritt mithilfe eines Bildbearbeitungsprogramms überarbeitet. Das Motiv kann durch ausgewählte Ausschnitte, Änderung des Kontrastes etc. soweit entfremdet werden, sodass Form und Struktur im Vordergrund stehen und das eigentliche Objekt nicht mehr zu erkennen ist. Hier eine mögliche Bearbeitung:
Aus diesen bearbeiteten Bildern kann nun Neues entwickelt werden. So können daraus z.B. ein Textildesigns, Stoffmuster entstehen und weiter u.a. auf Kissenbezüge, Decken, Gardinen etc. gedruckt werden. Dies sieht nicht nur toll aus, man holt sich zugleich die heimische Umgebung ins eigene Wohnzimmer.
Mögliche Ergebnisse
Ausgangsbild: Bildbearbeitung:
Kissenhülle als Endergebnis:
Hier eine weitere mögliche Ausarbeitung:
Tessa Nitz










