Grünanlagenforscher und Stadtwaldentdecker

DSCI0271„Ich hasse es so sehr, wenn ich aus meinem Fenster schau‘,
und alles, was ich sehe Himmel, Erde und der ganze Rest ist grau.“
(Die Ärzte – Grau)

Doch oft ist Die Natur auch in der Stadt garnicht weit, Grünanlagen und Stadtwälder bieten Erkundungsraum, Erholungsfläche oder auch Abenteuerszenerie für Groß und Klein, aber auch als außerschulische Lernorte sind sie hervorragend geeignet. Gibt man Kindern die Möglichkeit diese Orte selbstständig zu erkunden bringen sie viele ganz unterschiedliche Ergebnisse hervor…

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Stadtbild aus der Sicht eines Straßenkünstlers

färtEine typische Innenstadt: Viele Menschen hetzten aneinander vorbei und wollen möglichst schnell von Punkt A zu Punkt B.Flüchtige Blicke streifen sich und wandern dann wieder ins Leere.Und in ihrer geistigen Abwesenheit bemerken die Leute nicht, was sich um sie herum abspielt.

Dabei übersehen sie oft Menschen ohne die ein Stadtbild (in meinen Augen) nicht authentisch wäre. Straßenkünstler. Weiterlesen „Stadtbild aus der Sicht eines Straßenkünstlers“

Die Altstadt- Das Herz Flensburgs

DSC_0036 1Jedem von uns dürfte folgende Situation bekannt vorkommen: Man begibt sich in die Innenstadt Flensburgs und stößt auf eine überfüllte Fußgängerzone voller hektischer Menschen in Anzügen, die mit dem Handy am Ohr schnell von einem Termin zum anderen eilen. Und als wäre das noch nicht genug, stellt sich einem eine Gruppe von  Promotern der Malteser oder von Weiterlesen „Die Altstadt- Das Herz Flensburgs“

Kartographie

Kartographie Sat.Bild

Die Karten geben kein Abbild der Wirklichkeit, sondern nur die Möglichkeit, sich die Wirklichkeit vorzustellen. … Sie reden eine eigene Sprache, die übersetzt sein will.

E. Lehmann

(Peterm. Geogr. Mitt., H. 2/1952, S. 73).

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Die MüllEimerKunst

Fütter den Buddha!Was verbindet man mit Mülleimern?….

Dreck, Gestank, Schmutz und Ekel. Es bereitet einem Gänsehaut, geht man bloß an einem vollgestopfen Mülleimer vorbei. und dieser Geruch in der Nase!…

…Fliegen und andere Tiere lieben ihn, doch nur wenige Menschen hab sich dazu entschlossen im Müll bzw. Müllbehältern den beruflichen Lebensinhalt zu finden oder auf der Jagd nach Pfand einfach mal mit der blanken Hand hineinzugreifen. Besonders öffentliche Mülleimer und dessen „Aura“ würde ich als Unort bezeichen. Aber genau diese können sehr gute Lernorte sein. Weiterlesen „Die MüllEimerKunst“

Eigenes Design

von Veselina Babuleva

Ornament
Ornament

Die Stadt, die Straßen, den Weg zu der Arbeit oder zur Schule, den wir jeden Tag gehen: wir sehen alles und übersehen gleichzeitig so viel. Die Schönheit der Linien und der Formen ist in der Natur und in der Architektur zu finden.
Während eines Spaziergangs durch den Friedhof habe ich die interessante Verbindung gefunden zwischen der Natur und den Gegenständen, die wir Menschen herstellen. Meine Aufmerksamkeit fiel auf die Gitter und Zäune, die die Gräber voneinander trennen. Da findet man die unterschiedlichsten Formen, die miteinander verbunden wurden und schöne Ornamente gestalten. Dazu sind die mit Pflanzen geschmückt, die weitere Formen bilden. Ich fand auch den Kontrast interessant zwischen den genauen Formen, die man an den Zäunen erkennt und die natürlichen Wege und Ornamente, die ungeraden Linien, die die Pflanzen bilden. Weiterlesen „Eigenes Design“

Unentdeckte Alltagswahrnehmung

Was ist Wohlfühlen? …
Wie finden wir Wohlfühlen? …
Wo fühlen wir uns wohl? …

…hoffentlich in unserem alltäglichen Leben.

Der Alltag, was ist das überhaupt?

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Mit dem Wort Alltag verbindet man automatisch die Routine. Es gibt gewisse Schritte, die an jedem Tag, beziehungsweise in jeder Woche, fester Bestandteil im Leben einer Person sind. Diese Zyklen variieren bei verschiedenen Personen und Persönlichkeiten. Weiterlesen „Unentdeckte Alltagswahrnehmung“

Vergangenheit – Vergänglichkeit – Verfall

Ruin-Zwischenwand

Vergangenheit bewusst zu machen und mit Verfall und Kunstwerken experimentieren das sind einige Möglichkeiten diesen Lernort zu nutzen. Die Ruinen nahe Rendsburg, Überbleibsel von ehemaligen Flüchtlingsbaracken der Nachkriegszeit, laden zum erkunden und experimentieren ein. Sie zeigen die Vergänglichkeit von Bauwerken und werfen die Fragen nach den ehemaligen Bewohnern auf. In künstlerischer Sicht kann man daraus unterschiedliche Themen in Hinblick auf einen außerschulischen Lernort entwickeln. So kann man sich der Frage stellen Wie man die damaligen Personen wieder sichtbar machen? Gibt es alte Fotos die man z. B. für Porträts verwenden kann oder kann man die Gefühle dieser Personen, die ja Flüchtlinge waren und dementsprechend wahrscheinlich einige traumatische Erlebnisse hatten, darstellen? Was kann man mit dem Verfall machen?

von Fenja Fröhberg

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Das Unbewusste zum Bewussten machen

Von Pia-Ramona Papenfuß

„Wo finde ich etwas in der Stadt, dass mich anregt, mehr daraus zu machen?“
Diese Frage sollte zu bearbeiten gelten. Doch wo finde ich so etwas? Nach mehreren überlegen, irgendetwas Kompliziertes zu finden, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.
Warum etwas Kompliziertes suchen, wenn das interessante doch direkt vor der Nase liegt. Denn, an den tollsten und interessantesten Gegenständen laufen wir tagtäglich vorbei. Jedoch nehmen wir diese in unserem Alltagswahn nicht war.

Dies möchte ich mit diesem kleinen Projekt ändern. Das Auge soll wieder darauf geschult werden, das Unbekannte im Bekannten zu finden. Weiterlesen „Das Unbewusste zum Bewussten machen“

Stadttauben – Taubenstadt

Viele Menschen sind von den Tauben in der Fußgängerzone genervt, finden sie eklig oder haben sogar Angst vor ihnen. Ich habe mich im Rahmen dieses Seminars mit den Tauben in der Innenstadt beschäftigt, denen ich persönlich sehr häufig begegne, da ich direkt dort wohne. Meine Intention war, die alltäglichen Dinge etwas genauer zu betrachten, denn so kann eigentlich jeder Ort zum externen Lernort werden.

Nun zunächst zu meiner Umsetzung des Themas und dann zu Möglichkeiten mit Schülern. Weiterlesen „Stadttauben – Taubenstadt“

Der Gullideckel im Wohnzimmer

IMAG1338Die eigenen vier Wände – ein Ort des Wohlfühlens und der Erholung.
Dieser Ort soll natürlich auch unseren Geschmack wiederspiegeln und zu uns passen. Daher schmücken wir ihn mit den verschiedensten Dekorationen. Mitunter findet man in so manchem Wohnzimmer Sand und Muscheln, getrocknete Blätter, Äste oder jede erdenkliche Art von Blumen. Auch Brunnen und Wände in der Optik einer Ziegelsteinmauer finden in dem ein oder anderem Zuhause ihren Platz. Das ,,draußen“ wird nach ,,drinnen“ geholt.
Doch was ist mit den Dingen, die wir normalerweise im alltäglichen Leben übersehen, beispielsweise einen Gullideckel? Verbunden mit dem Gedanken an die Kanalisation wird er nur allzu gerne als dreckig und stinkend angesehen und man läuft ohne einen Blick darauf zu werfen über ihn hinweg. Dabei bietet er schöne – städtespezielle – Motive und Anregungen für künstlerische Ideen und Produkte!

von Saskia Drews

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Die Wiese

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Einfach mal abschalten… das kann man gut auf einer Wiese. Doch nur in der (halbwegs) unberührten Natur ist die Umwelt frei von Hektik, Erreichbarkeit und Lärm. So habe ich überlegt, dass genau dieser Lernort Wiese geeignet wäre um dort die Emotionen und Gedanken der sich dort Befindenden einzufangen. Die Probanden sollten ganz frei und entspannt äußern können, was sie dort emotional und allgemein an dem Standort anregt.

von Annika Beil

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Inspiration aus vergangenen Tagen

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Der  »Alte Friedhof« in Flensburg als externer Lernort, der außerhalb von typischen Lernorten wie Schule, Museum und Universität seinen ganz eigenen Charme besitzt, auf alltägliche Dinge aufmerksam zu machen, sie aus ihrer Alltäglichkeit zu holen und zu etwas besonderem zu machen, für das es sich lohnt, auch einmal seinen Blick über die angestammten Vermittlungssituationen hinaus schweifen zu lassen.

von Friederike Wilckens

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Visuelle und auditive Wahrnehmung

 

 

 

 

 

 

 

Atmosphären fotografisch einfangen und greifbar machen. Diese Aufgabe soll Ausgangspunkt des Projektes zur Untersuchung von auditiven und visuellen Wirkungen im externen Lernort sein. Indem die atmosphärischen Fotografien mit einer gegensätzlichen Tonspur unterlegt werden, gilt es herauszufinden, welche Wirkung uns stärker beeinflusst. Ist für uns das visuelle Foto ausschlaggebend? Oder der Ton, der das Bild begleitet?

von Elisa Weidner

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ARTgoing-Projects – der Flensburger Weg

An der Universität Flensburg ist es ein Ziel, Studierenden Wege in die Schule anzubieten, die ihnen neben kunstpädagogischem und künstlerisch-praktischem Rüstzeug zahlreiche weitere Blickperspektiven eröffnen, dass sie eigenständige Strategien ästhetisch-kulturellen Handelns entwickeln können und dass sie in der Lage sind, (alltags)kulturelle Aktionen und mediale Angebote auch für die Schule zu nutzen, nicht zuletzt im Hinblick darauf, diese wieder aus den Klassenräumen herauszutragen, damit sie von einer breiteren Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Anhand der Praxis von konkreten Projekten des „realen Lebensraums“ bieten sich Selbstreflexionsmöglichkeiten für vielfältige gesellschaftliche Prozesse, die helfen sollen, den Blick zu schärfen und sensibel zu machen für Synergien, die im späteren Berufsleben von Nutzen sein können.